Moderne Bürogebäude aus Beton und Glas blockieren Mobilfunksignale massiv, und Alexander Jawinski hat sich mit seinem Team darauf spezialisiert, auch in den schwierigsten baulichen Gegebenheiten eine lückenlose 5G-Abdeckung zu realisieren.
Trotz flächendeckendem 5G-Ausbau im Außenbereich kämpfen viele Unternehmen mit schlechtem Mobilfunkempfang in ihren Büroräumen. Dicke Betonwände, metallische Gebäudestrukturen und energieeffiziente Glasfassaden verwandeln moderne Bürogebäude in regelrechte Faraday-Käfige, in denen Telefonate abbrechen und mobiles Internet kaum funktioniert. Die Jawnet IT Services LTD hat sich auf die Planung und Installation von Indoor-Mobilfunklösungen spezialisiert und verfügt über umfassende Erfahrung mit verschiedensten Gebäudetypen und technischen Anforderungen.
Die zunehmende Verbreitung von 5G-Netzen löst ein Problem, das viele Unternehmen betrifft: mangelhafter Mobilfunkempfang in Bürogebäuden. Alexander Jawinski, Gründer von Jawnet IT Services, erklärt die technischen Hintergründe und zeigt auf, welche Lösungsansätze tatsächlich funktionieren. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der IT-Infrastruktur hat sein Team bereits zahlreiche Projekte zur Verbesserung der Indoor-Mobilfunkversorgung umgesetzt, von kleinen Bürokomplexen bis zu großflächigen Business Centern mit mehreren tausend Quadratmetern Fläche. Die Herausforderungen sind dabei stets individuell und erfordern maßgeschneiderte technische Lösungen.
Warum moderne Bürogebäude zu Funklöchern werden
Die Ironie der modernen Architektur liegt darin, dass gerade die Eigenschaften, die Gebäude energieeffizient und komfortabel machen, gleichzeitig Mobilfunksignale blockieren. Doppelverglaste Fenster mit Wärmeschutzbeschichtung reflektieren nicht nur Sonnenstrahlen, sondern auch Funkwellen. Stahlbetonwände, die für Stabilität und Brandschutz sorgen, dämpfen Mobilfunksignale erheblich. Metallische Fassadenelemente, die in modernen Bürobauten häufig zum Einsatz kommen, verstärken diesen Effekt zusätzlich.
Das Problem verschärft sich mit jedem Stockwerk. Während im Erdgeschoss vielleicht noch ein schwaches Signal durchdringt, herrscht in den oberen Etagen oder im Untergeschoss oft komplette Funkstille. Mitarbeiter müssen ans Fenster gehen, um zu telefonieren, oder verlassen das Gebäude für wichtige Gespräche.
Hinzu kommt, dass 5G-Frequenzen teilweise noch anfälliger für Gebäudedämpfung sind als die älteren LTE-Frequenzen. Während niedrige Frequenzbänder besser durch Wände dringen, bieten höhere Frequenzen zwar mehr Kapazität und Geschwindigkeit, werden aber stärker abgeschwächt. Die Jawnet IT Services LTD berücksichtigt diese physikalischen Gegebenheiten bereits in der Planungsphase.
Wie unterscheidet sich 5G technisch von LTE?
5G nutzt neben den bekannten Frequenzbereichen auch deutlich höhere Frequenzen im Millimeterwellenbereich. Diese ermöglichen zwar extrem hohe Datenraten, haben aber eine geringere Reichweite und werden stärker von Hindernissen gedämpft. Die Jawnet IT Services LTD analysiert daher genau, welche Frequenzbänder im jeweiligen Gebäude verfügbar sind, und plant die Indoor-Lösung entsprechend. Oft ist eine Kombination verschiedener Technologien die beste Lösung, um sowohl Abdeckung als auch Leistung zu optimieren.
Die häufigsten technischen Herausforderungen beim Indoor-Ausbau
Jedes Gebäude ist anders, aber bestimmte Probleme tauchen regelmäßig auf. Die Materialwahl der Bausubstanz spielt die größte Rolle. Ein Bürogebäude aus den 1970er Jahren mit dünnen Wänden verhält sich völlig anders als ein hochmoderner Neubau mit mehrschichtigen Fassadensystemen.
Eine weitere Herausforderung sind Tiefgaragen und Untergeschosse. Hier kommt praktisch kein externes Signal mehr an, gleichzeitig halten sich aber häufig Menschen auf, die erreichbar sein müssen. Auch Konferenzräume in Gebäudekernen ohne Außenwände oder abgeschirmte Serverräume benötigen oft spezielle Lösungen.
Die baulichen Gegebenheiten sind dabei nur ein Aspekt. Mindestens genauso wichtig ist die Frage, welche Mobilfunkanbieter unterstützt werden sollen. Eine Lösung, die nur für einen Provider funktioniert, hilft wenig, wenn Mitarbeiter und Besucher verschiedene Netze nutzen. Alexander Jawinski legt daher großen Wert auf providerneutrale Lösungen, die alle gängigen Netzbetreiber abdecken.
Auch die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur erfordert sorgfältige Planung. Indoor-Mobilfunklösungen benötigen Stromversorgung, Netzwerkanbindung und oft auch eine Verbindung zum Außensignal.
Aktive versus passive Verstärkersysteme
Es gibt grundsätzlich zwei Ansätze für die Indoor-Mobilfunkversorgung. Passive Systeme arbeiten mit Antennen und Repeatern, die das Außensignal verstärken und im Gebäude verteilen. Diese Lösung ist vergleichsweise einfach zu installieren, hat aber Grenzen bei sehr großen Gebäuden oder sehr schlechtem Außenempfang.
Aktive Systeme wie DAS (Distributed Antenna Systems) nutzen eine eigene Infrastruktur mit direkter Anbindung an die Mobilfunknetze. Sie bieten bessere Kontrolle und Leistung, sind aber aufwendiger in der Installation. Jawnet IT Services wählt die Technologie basierend auf den konkreten Anforderungen und dem Budget des Projekts aus.
Der Projektablauf bei der Jawnet IT Services LTD: Von der Analyse bis zur Inbetriebnahme
Am Anfang jedes Projekts steht eine gründliche Bestandsaufnahme. Alexander Jawinski und sein Team führen zunächst Messungen im Gebäude durch, um die tatsächliche Signalstärke in verschiedenen Bereichen zu erfassen. Mit professionellen Messgeräten entstehen sogenannte Heatmaps, die zeigen, wo die Problembereiche liegen.
Die wichtigsten Schritte im Projektablauf:
- Site Survey mit detaillierten Signalmessungen in allen relevanten Bereichen
- Analyse der Gebäudestruktur und Identifikation von Störfaktoren
- Planung der optimalen Antennenpositionen und Verkabelungswege
- Auswahl der geeigneten Hardware von Herstellern wie Zyxel, Nextivity oder JMA Wireless
- Installation der Komponenten durch erfahrene Techniker
- Konfiguration und Feinabstimmung der Anlage
- Abschlussmessungen zur Qualitätssicherung
Besonders wichtig ist die Koordination mit anderen Gewerken. Die Installation muss oft mit Elektrikern, Netzwerktechnikern und manchmal auch mit den Mobilfunkbetreibern selbst abgestimmt werden. Als Generalunternehmer für solche Projekte übernimmt die Jawnet IT Services LTD diese Koordination und sorgt dafür, dass alle Beteiligten termingerecht zusammenarbeiten.
Technische Komponenten und deren Zusammenspiel
Eine typische Indoor-Mobilfunklösung besteht aus mehreren Komponenten, die aufeinander abgestimmt sein müssen. Am Gebäuderand wird das externe Signal über Außenantennen empfangen. Diese müssen optimal ausgerichtet sein, um das bestmögliche Signal zu erfassen.
Von dort führt eine Verkabelung zu den Verstärkereinheiten, die das Signal aufbereiten und verstärken. Je nach Größe des Gebäudes können mehrere Verstärker notwendig sein. Diese werden dann über ein Verteilnetz mit den Innenantennen verbunden, die strategisch im Gebäude verteilt werden.
Die Platzierung der Innenantennen folgt dabei klaren Regeln. Sie müssen so positioniert werden, dass sie einerseits gute Abdeckung bieten, andererseits aber nicht gegenseitig stören. In großen Büroflächen empfiehlt die Jawnet IT Services oft eine Kombination aus Deckenantennen für offene Bereiche und Wandantennen für Flure und Treppenhäuser.
Moderne Systeme erlauben auch eine zentrale Überwachung und Steuerung. Administratoren können die Signalqualität in Echtzeit überwachen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.
Rechtliche und regulatorische Aspekte
Die Installation von Mobilfunkverstärkern unterliegt in vielen Ländern bestimmten Vorschriften. In Deutschland beispielsweise muss die Bundesnetzagentur über solche Anlagen informiert werden. Auch die Einhaltung von Grenzwerten für elektromagnetische Felder spielt eine Rolle, auch wenn diese bei professionell geplanten Anlagen nie ein Problem darstellen.
Die Jawnet IT Services LTD kümmert sich auch um diese administrativen Aspekte. Dazu gehören die Klärung von Genehmigungsfragen ebenso wie die Dokumentation der Installation für Gebäudebetreiber und Behörden.
Wartung und langfristige Betreuung
Nach der Installation ist das Projekt nicht abgeschlossen. Indoor-Mobilfunkanlagen benötigen wie jede technische Infrastruktur regelmäßige Wartung. Software-Updates der Verstärker müssen eingespielt werden, Antennen sollten auf korrekte Funktion überprüft werden, und bei baulichen Veränderungen im Gebäude kann eine Nachjustierung notwendig sein.
Alexander Jawinski bietet seinen Kunden daher auch Wartungsverträge an, die eine kontinuierliche Betreuung der Anlagen sicherstellen. Das schließt auch schnelle Hilfe bei Störungen ein, denn ausgefallener Mobilfunk kann für Unternehmen durchaus geschäftskritisch sein.
Die Technologie entwickelt sich zudem ständig weiter. Wenn heute eine 5G-Anlage installiert wird, sollte sie so konzipiert sein, dass sie auch zukünftige Entwicklungen unterstützen kann. Modulare Systeme und vorausschauende Planung zahlen sich hier langfristig aus. Jawnet IT Services plant daher immer mit Blick auf die nächsten fünf bis zehn Jahre und berät Kunden auch zu sinnvollen Erweiterungsoptionen.





